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10 Buchfakten, die dich aus den Socken hauen

  • Autorenbild: tamaraschreiberling
    tamaraschreiberling
  • 17. Mai 2024
  • 3 Min. Lesezeit


Wie ihr vielleicht wisst, wenn ihr mir auf Social Media folgt, poste ich gerne mal ein paar Buchfakten. Da sind in den letzten Jahren so einige zusammen gekommen. Und da mein Bloggeburtstag unter dem Motto Zeitkapsel steht, dachte ich mir, dass ich euch mal ein paar meiner Lieblingsfakten zusammen stelle. Und den ein oder anderen ein bisschen ausführlicher erkläre. Oh, und wenn ihr den Beitrag hier gefunden habt: hier sind ein paar bisher unveröffentlichte Fakten dabei ;)




1. Edgar Allan Poe hat den Untergang der Titanic vorausgesagt – fast 100 Jahre vorher!

Im Jahr 1838 schrieb Poe den Roman The Narrative of Arthur Gordon Pym of Nantucket, in dem ein Schiff sinkt und die überlebende Crew einen Schiffsjungen namens Richard Parker isst, um zu überleben. 1898 (60 Jahre später) schrieb ein anderer Autor, Morgan Robertson, einen Roman über ein riesiges Luxusschiff namens Titan, das bei einer Kollision mit einem Eisberg sinkt – und 14 Jahre später geht die echte Titanic unter. 👉 Noch verrückter: An Bord der echten Titanic? Ein Matrose namens Richard Parker. 



2. Mary Shelley bewahrte das Herz ihres toten Ehemanns in ihrem Schreibtisch auf.

Der berühmte Dichter Percy Bysshe Shelley ertrank 1822 bei einem Sturm. Als seine Leiche eingeäschert wurde, blieb sein Herz – vielleicht wegen einer Krankheit – unversehrt. Seine Witwe Mary Shelley (Autorin von Frankenstein) ließ es sich geben und bewahrte es in einem Seidenbeutel in ihrem Schreibtisch auf. Es wurde erst nach ihrem Tod entdeckt. 🫀📚



3. Ein Buch wurde mit menschlicher Haut gebunden – und es befindet sich in Harvard!

Ja, du hast richtig gelesen. In der Bibliothek der Harvard University gibt es ein Buch namens Des Destinées de l’Âme (Das Schicksal der Seele), das tatsächlich mit menschlicher Haut eingebunden ist. Der verstörende Einband stammt angeblich von einer Frau, die im 19. Jahrhundert verstorben ist. Die Praxis, Bücher mit Menschenhaut zu binden, nennt man Anthropodermische Bibliopegie – und ja, es gibt noch mehr solcher Bücher.



4. Der Autor von Shrek war ein verrückter Eigenbrötler, der Menschen hasste.

William Steig, der ursprüngliche Autor des Shrek-Buches (1990), hatte eine sehr spezielle Persönlichkeit: Er lebte zurückgezogen, hasste Gesellschaft und schrieb Shrek als eine Art Rache-Fantasie über ein hässliches Wesen, das alle verabscheuen. DreamWorks machte daraus dann das süße Märchen mit Happy End, aber Steigs Version ist viel düsterer und böser.



5. Der Autor von Peter Pan „übernahm“ eine echte Familie – und manipulierte sich selbst zum Vormund der Kinder.

J.M. Barrie war mit den Eltern der Llewelyn Davies Brüder befreundet, die ihn zu den „Lost Boys“ inspirierten. Nach dem plötzlichen Tod beider Eltern fälschte Barrie das Testament der Mutter, sodass er offiziell als ihr Vormund anerkannt wurde. Die Brüder hatten nie eine echte Wahl – und zwei von ihnen kamen später unter tragischen Umständen ums Leben.



6. Friedrich Schiller brauchte den Geruch von faulen Äpfeln zum Schreiben.

Der berühmte deutsche Dichter Friedrich Schiller hatte eine sehr ungewöhnliche Schreibroutine: Er lagerte faule Äpfel in seiner Schreibtischschublade, weil er glaubte, dass ihr Gestank seine Kreativität anregte. Seine Frau und Freunde fanden es extrem eklig – aber hey, wenn’s hilft!



7. Ein Bestseller-Roman wurde von einem KI-ähnlichen Zufallsgenerator geschrieben – 1913!

Der französische Schriftsteller Raymond Roussel behauptete, er habe seinen Roman Locus Solus (1913) komplett mit einem sprachlichen Zufallsprinzip geschrieben: Er nahm Wörter und Sätze, die ihm nichts bedeuteten, und machte daraus absurde, aber faszinierende Geschichten. Manche nennen es das erste „KI-geschriebene“ Buch – nur dass die KI ein Mensch war.



8. Ein Autor wurde von einem Fan angeschossen – und schrieb trotzdem weiter.

Der russische Schriftsteller Wladimir Nabokov (Autor von Lolita) wurde von einem seiner Fans angeschossen, weil dieser dachte, er hätte eine geheime Botschaft in seinem Buch versteckt. Doch Nabokov war so fokussiert auf seine Arbeit, dass er die Kugel ignorierte und einfach weiterschrieb, bevor er sich zum Arzt begab. Dedication Level 100. 



9. Agatha Christie verschwand 11 Tage lang spurlos – und bis heute weiß niemand, warum.

1926 verschwand die berühmte Krimi-Autorin Agatha Christie für 11 Tage. Ihr Auto wurde verlassen aufgefunden, und niemand wusste, wo sie war. Sie wurde schließlich in einem Hotel entdeckt, wo sie unter einem falschen Namen eingecheckt hatte. Manche glauben, es war eine PR-Aktion, andere sagen, sie habe eine Amnesie durch emotionalen Stress erlitten. Bis heute bleibt es ein ungelöstes Mysterium.



10. Der Herr der Ringe wäre fast nie veröffentlicht worden – weil der Verlag die Länge gehasst hat.

Tolkien wollte Der Herr der Ringe eigentlich als ein einziges, riesiges Buch herausbringen, aber sein Verlag lehnte ab, weil es „zu lang und teuer“ sei. Sie wollten es aufteilen – aber Tolkien hasste die Idee so sehr, dass er fast das ganze Projekt hinschmiss. Erst nach viel Verhandlung kam die berühmte Trilogie zustande – und sie wurde eines der erfolgreichsten Bücher aller Zeiten.

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