Fanny Bechert                    Stella A. Tack                        Teresa Sporrer                                               

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Heute macht die Tour um Jeanette Lagalls  Buch "Die Reise des Karneolvogels" einen Stop bei mir.
Gestern gab es eine kleine
Silvesterpause auf ihrer Seite. Und heute geht es bei mir weiter. 

Wie du im Programm sehen kannst, habe ich ein ganz interessantes Thema, mit dem ich mich beschäftigt habe. Es geht darum, was ein Gaukler ist und wie das Ganze im 19. Jahrhundert so aussah. 
Für mich ist das Thema gleich doppelt interessant: 
Einerseits, weil die Gaukler eine sehr große Rolle in dem Buch spielen und andererseits, weil viele der Dramen und Novellen, die ich in meinem Studium lese, in dieser Zeit oder früher spielen. 

 

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Lesen Vielleicht erfährst du hier sogar ein paar Dinge, die du bisher noch nicht wusstest?

Aber bevor du mit Lesen los legst, ein kleiner Hinweis: Am Ende des Beitrags findest du alle wichtigen Daten für das große Gewinnspiel, dass am Ende der Tour auf dich wartet. Um teil zu nehmen, musst du aber auch heute wieder ein Wort finden. Die einzelnen Buchstaben verstecken sich in meinem Beitrag und sind farblich markiert.
Die dunkelblauen Wörter sind allerdings Links, also schön aufmerksam sein beim Lesen ;)


 


Was ist eigentlich ein Gaukler?
Ein Gaukler, oder eine Gauklerin, ist eine in früheren Jahrhunderten

übliche Bezeichnung für einen Unterhaltungskünstler oder -künstlerin.

Heutzutage taucht der Begriff jedoch fast nur noch in Zusammenhang

mit alten Texten oder im historischen Bereich auf. Was man damals als

Gaukler verstand, würde man heute wohl eher als Straßenkünstler

bezeichnen. 
Dabei gab es recht viele verschiedene Gaukler. Zusammengefasst lässt

sich sagen, dass ein Gaukler einfach ein Artist ist, der besondere

Fähigkeiten hatte und seine - oder ihre - Kunststücke auf der Straße

oder großen Plätzen den Menschen präsentiert. 
Vorgeführt wurden meistens kleinere Tricks oder Zauberkunststücke,

aber auch sportliche Sachen, die nicht viele Menschen beherrschen, wie

beispielsweise auf den Händen laufen, Einrad fahren, jonglieren, auf

Stelzen gehen, Schlangenmenschen, Feuerspucker usw.
Komiker und Clowns wurden damals ebenfalls als Gaukler bezeichnet.

Fahrende Musiker und Sänger wurden hingegen nur selten als Gaukler

bezeichnet. Zu diesen zählten auch Quacksalber, Possesenreißer,

Bärenführer, Zirkusangehörige, Tierschausteller und Wanderprediger.

Ihre Kunststücke zeigten sie meistens dort, wo viele Menschen

anzutreffen waren. Damals waren beispielsweise Kirchenfeste und

Jahrmärkte stark besucht und beliebte Plätze für Gaukler, um ihr Können zu zeigen.

Gaukler werden hin und wieder auch als Taschenspieler bezeichnet. Von ihren Taschenspielertricks wird auch heute noch der gängige Begriff des vorgaukelns abgeleitet, was so viel bedeutet, wie falsche Tatsachen vorspielen. 


Der Begriff Gaukler

Spricht man heute von solchen Künstlern, werden eher Begrifflichkeiten wie Unterhaltungskünstler, Artist

oder Komiker verwendet. Als Gaukler würde man eher selten jemanden bezeichnen, der auf der Straße steht und seine Kunststücke zeigt. Weißt du eigentlich auch, wieso das der Fall ist? Es ist ganz simpel:
der Begriff Gaukler wird teilweise negativ aufgefasst. Das liegt am historischen Hintergrund. Denkt man heute an einen Gaukler, hat man direkt das Bild überdrehter, fröhlich durch die Gegend hüpfende Menschen in bunten Kostümen auf einem Markt im Kopf - zumindest geht es mir so. Damals waren die Menschen von solcher Unterhaltung total begeistert und dementsprechend auch abgelenkt. Dies nutzte das fahrende Volk gerne aus, um unauffällig und unerkannt dem Volk, das den Kunststücken gebannt folgt, die Beutel abzuschneiden, in denen sich ihr Geld befand. Aus diesem Grund wurden die Personen, die für diese Arbeit zuständig und meist sehr flink und geschickt waren, auch Beutelschneider genannt. 
Im 19. Jahrhundert trugen die Menschen ihr Geld in kleinen Beuteln am Körper. Dies machte es den Beutelschneidern oft sehr einfach, sich diese zu holen, wenn die eigentlichen Besitzer abgelenkt waren. Auch heute verwenden Taschendiebe ähnliche Maschen, um an deine Tasche zu kommen. Eine Person lenkt dich ab, beispielsweise mit einer Karte, dass du deine Tasche nicht mal im Blick hast, eine andere mopst sie dir und ist oft so schnell verschwunden, dass du es nicht einmal bemerkst. Also auch heute noch eine effektive Methode.

Eine andere Strategie, die das unehrliche Fahrende Volk auch gerne anwandte, sind diese Hütchenspiele, wie sie es auch heute noch gibt, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Sie verwendeten aber auch noch viele andere Strategien, einige davon finden heute noch Anwendung, viele sind mittlerweile illegal und ein paar - so wird vermutet - sind vollkommen verloren gegangen und niemand weiß, was Gaukler noch so angestellt haben, um den zuschauern möglichst viel Geld abzuzwacken.
Zudem galt gerade das Fahrende Volk als sehr diebisch veranlagt. War ein Zirkus in der Stadt, waren alle direkt aufmerksam, dass ja nichts von

den Waren weg kam. Dennoch hatten sie oft kaum eine Chance. Hatte der Zirkus einen Schlangenmenschen mit dabei, konnte der beispielsweise auf Diebestour gehen und sich

anschließend in Kisten verstecken, in die kein normaler Mensch hinein kommen würde. Gaukler galten wohl als Fachkräfte für spontane Eigentumsübertragung ;)
Tja, so kam die negative Assoziation mit dem Begriff des Gauklers zustande.  
 

 


Der Soziale Status

Aufgrund all dieser Aktivitäten hatten Gaukler verständlicher Weise keinen allzu guten Ruf in der damaligen Gesellschaft. Aber ich war dann doch etwas schockiert, wie weitreichend diese negative Haltung gegenüber dieser Gruppe dann tatsächlich war. 
Sie selbst haben das Ganze vielleicht als eine ganz besondere
Freiheit wahr genommen, aber im Grunde genommen, war das alles andere als etwas Gutes für sie. 
Die Gaukler standen vollkommen außerhalb der gesellschaftlichen Standesordnung. Sie hatten absolut keine rechtlichen, kirchlichen oder soziale Geltung. Keinerlei Gesetzestexte oder die jeweilige Stadtordnung fanden auf diese Gruppe Anwendung. Somit lebten sie ständig in Gefahr. Wieso, fragst du dich? 
Ganz einfach: dadurch, dass keinerlei Gesetzte für sie galten, waren sie durch solche auch nicht geschützt. Die Gesetzte schützten weder die Unversehrtheit, das Leben oder das Eigentum der Gaukler. Damit war es also für alle anderen Bürger vollkommen legal, diese Auszurauben, zu verletzten oder sie gar zu töten. Führte jemand eine solche Tat aus, hatte er keinerlei Bestrafung zu fürchten.
Obwohl die meisten Gaukler damals als Kleinkriminelle bis hin zu organisierten Verbrechern einzustufen waren, finde ich eine solche Maßnahme doch ziemlich extrem...
Stell dir mal vor, einer der Gaukler klaut nur ein kleines Stückchen Brot, wird dabei erwischt und f
estgenommen. Sie haben keinerlei Anspruch auf eine - mehr oder weniger - gerechte Strafe. Die Wachen hätten sie einfach töten können, ohne, dass diese Tat auch nur ansatzweise in Frage gestellt werden würde...

 

Die Gaukler heute
Heutzutage wird mit dem Begriff unbefangener umgegangen. Es kommt vor, dass einige Artisten sich sogar selbst als Gaukler bezeichnen. Auch der Begriff Jongleur hat die Konnotation unehrlich weitgehend abgelegt, obwohl auch heute noch eine gewisse Zurückhaltung gegenüber Jongleuren und ähnlichen Berufsgruppen gewahrt wird. Im Gegensatz zu Jongleuren, die nichts zeigen, was sie nicht können, trifft der Begriff vorgaukeln in seiner negativen Bedeutung täuschen eher auf Zauberer und Taschenspieler zu. Dennoch bezieht sich der Begriff Gaukler eher auf den Jongleur und Artisten als auf Zauberer und Taschenspieler.

Das Gewinnspiel
So, ich hoffe, dass dir mein Beitrag gefallen hat :)
Nun gehe wir aber zum lustigen Teil über :D 
Doch bevor ich dir sage, was du
tun musst, zeige ich 
dir erst einmal, was du überhaupt gewinnen kannst.

 

Herzlich Willkommen 
zum 6ten Tag
der Blogtour! 

Photo: ©medienwerkstatt-online.de

Photo: ©wikipedia/gaukler.de

Platz 1

Ein signiertes Print des Buches
Die Reise des Karneolvogels -
Der Wanderzirkus

 

Platz 2

Ein EBook des Buches
Die Reise des Karneolvogels -
Der Wanderzirkus

 

Platz 3

Ein Goodiepaket mit
3 schönen Leseprobenheften

Weihnachts-Sonderpreis

ein kleines Päckchen mit
weihnachtlichen Dingen

Weihnachten ist zwar fast vorbei, aber die 
Sachen sind so niedlich <3 

Wie kannst du teilnehmen?
Es ist ganz einfach, wenn du die Beiträge alle aufmerksam liest und dir ein paar kleine Notizen machst.
In jedem einzelnen Beitrag (abgesehen von der Silvesterpause gestern) sind einzelne Buchstaben versteckt. Diese gilt es jetzt zu finden, denn wenn du alle Buchstaben zusammen hast, ergeben diese jeden Tag ein neues Wort. In der Reihenfolge der Tour ergeben diese Wörter dann eine Frage. Diese musst du nur noch beantworten.
Hast du alle Buchstaben gefunden? Das heutige Wort hat immerhin ganze 8 Buchstaben ;)


Neben dem Beantworten der Frage sind noch diese Punkte wichtig:
-  Lasse ein Like auf der Facebookseite von
Jeanette Lagall da. (Wird geprüft)
   Wir Blogger würden uns natürlich auch sehr freuen, wenn du unseren Blogs dein Like schenkst, wenn 
   dies nicht schon der Fall ist. Zudem wäre es total lieb, wenn du ganz kurz deine Meinung zum jeweiligen
   Beitrag da lässt :)

​- Wir würden uns alle freuen, wenn du auch der Veranstaltung folgst, so bist du gleichzeitig auch immer
   informiert, wenn ein neuer Beitrag online gegangen ist.
- Toll wäre es natürlich auch, wenn du deinen Freunden bescheid sagst, was hier für eine Tour statt 
   findet ;)


 

Teilnahmebedinungen:

- Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich.

   Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des
   Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.

- Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen
   ist.
 Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
- Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
- Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den
  Verlag im Gewinnfall 
übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
- Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.

  Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym
  sind unzulässig und 
werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
- Das Gewinnspiel wird von Facebook/blogger nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu
   Facebook/blogger.

- Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht melden, rückt ein
   neuer Gewinner nach 
und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
- Das Gewinnspiel endet am 05. Januar 2017 um 23:59 Uhr. 

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